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Lean Startup

Der Begriff "Lean Startup“ steht für einen Ansatz zur Umsetzung von Geschäftsideen, bei welchem schlanke Prozesse und das Lernen durch kundenfokussiertes und wiederholtes Testen im Fokus stehen. Er ist grundsätzlich mit dem "Lean Manufacturing" vergleichbar und wurde 2009 von Eric Ries eingeführt.


Durch die Überprüfung von Hypothesen und kontinuierliches Kundenfeedback werden möglichst frühzeitig Rückschlüsse für die weitere Produktentwicklung gezogen. Der Prozess wird hierdurch schlank gehalten, Zeit und Kosten gespart und die Wahrscheinlichkeit zu scheitern verringert.


Der Ablauf von Lean Startup ist auch unter dem Namen „Build-Measure-Learn Feedback Loop“ bekannt: Zu Beginn werden Hypothesen aufgestellt und anschließend in Form von Experimenten getestet.


  • Build: Ein Minimum Viable Product (MVP) wird entwickelt, um Hypothesen am Kunden zu testen und dabei zu lernen. Das auf den Markt gebrachte MVP enthält hierbei nur die nötigsten Funktionen und Eigenschaften.

  • Measure: Die Wirkung des MVP auf den Kunden wird gemessen und Feedback eingeholt.

  • Learn: Die Erkenntnisse aus dem Kundenfeedback fließen in die Weiterentwicklung des Produkts ein und eine verbesserte Version wird kreiert.


Dieser Prozess wird mehrfach wiederholt, um so durch die iterative und schrittweise Entwicklung zu lernen und das Produkt fortlaufend zu verbessern. Hierdurch kann das Produkt sukzessive auf die Anforderungen und Bedürfnisse des Kunden zugeschnitten und somit die Chancen erhöht werden, dass die Markteinführung des finalen Produkts zum Erfolg wird.


Das Kundenfeedback kann auch Auslöser für einen "Pivot“ sein. Der ebenfalls von Eric Ries etablierte Begriff beschreibt eine grundsätzliche Änderung des Geschäftsmodells eines Startups, welches durch Tests, Konkurrenzsituationen, Kundenfeedbacks oder neue Marktumstände ausgelöst worden sein können.


Hier eine kleine Zusammenfassung:



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