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"Stakeholder Value" im Deutschen Mittelstand


Kommentar:


Im den letzten Tagen war in den meisten nationalen und internationalen Leitmedien von einer "Revolution" bei der strategischen Ausrichtung führender US-amerikanischer Unternehmen zu lesen:


In einer Erklärung definierte der sogenannte "Business Roundtable", ein Zusammenschluss der Geschäftsführer von 181 US-amerikanischen Unternehmen, wie z.B. Amazon, Apple, Pepsi und Walmart, die übergeordnete Rolle der Firmen neu. Sie sollen fairer und ethischer agieren und nicht mehr alles der Steigerung des "Shareholder Value", des Unternehmenswerts, und der Profitmaximierung unterordnen.


Was für das US-amerikanische System wie ein radikaler Umbruch daherkommt, ist für Europa und insbesondere Deutschland aber alles andere als revolutionär:


Insbesondere der Deutsche Mittelstand "pflegt" jeher nicht nur seine Shareholder, sondern alle Stakeholder. Dazu gehören insbesondere Mitarbeiter, aber auch Partner in der Wertschöpfungskette, Konkurrenten und die öffentliche Hand.

Respekt und die Übernahme von Verantwortung gegenüber den Mitarbeitern und das Interesse am "Gemeinwohl" ist den meisten mittelständischen Geschäftsführern, mit denen wir bei #openspace arbeiten, wichtiger als die reine Profitmaximierung.


Diese insbesondere aus den USA lange als rückständig belächelte Einstellung ist einer der Gründe für den nachhaltigen Erfolg des Deutschen Mittelstands. Und einer der Gründe dafür, dass wir bei #openspace lieben was wir tun.



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