Suche

Rückblick: #openspace Lounge in Düsseldorf


#openspace und die Commerzbank luden am 12. September ca. 30 Gäste in die „Sturmfreie Bude“ nach Düsseldorf. In dieser inspirierenden Location über den Dächern der Stadt diskutierten Referenten und Teilnehmer über Auswirkungen der Digitalisierung auf Finanzierungsfragen, aber auch auf Geschäftsmodelle und Arbeitsweisen.

Commerzbänker Thomas Enck berichtete über neuartige Ansätze in der Risikobewertung von zu finanzierenden Innovationen bei Mittelständlern. Anders als in früheren Jahren und bei klassischen Investitionsobjekten lassen sich (digitale) Ideen auf Zukunftsfestigkeit und Ertragskraft schwieriger bewerten. Innovationen können für ein Unternehmen jedoch existenzentscheidend und zukunftsweisend sein, sodass die Commerzbank ihre Kunden auf verschiedene Arten begleiten kann: U. a. Pay-per-Use Finanzierungen/Leasing, öffentliche Fördermittel oder Peer-to-Peer Lending.

Neben Innovationen an sich ist natürlich die Zukunftsfestigkeit von Geschäftsmodellen eminent wichtig. Wie Geschäftsmodelle erfolgreich in die digitale Zukunft transferiert werden können, stellte Florian Hein, Geschäftsführer von #openspace, an Praxisbeispielen aus der Arbeit der Commerzbank Tochterfirma dar. Insbesondere ist wichtig, nicht nur Risiken und Ängste bei der Digitalisierung zu sehen, sondern bewusst dessen Chancen zu suchen. Digitale Technologien verändern unsere Arbeitswelten und Arbeitsprozesse immer stärker, ganz gleich, in welcher Branche ein Unternehmen tätig ist. Diese Veränderung erfordert ein anderes Denken, greift bestehende Geschäftsmodelle an, eröffnet aber auch neue Möglichkeiten für Unternehmen zu wachsen.

#openspace glaubt an die Transformationskraft von Unternehmen und den Willen, ihre Zukunft selbst gestalten zu wollen.


#openspace hat sich zum Ziel gesetzt, mittelständische Unternehmen zu befähigen, ihre Geschäftsmodelle mal „neu und anders zu denken“ und gemeinsam mit den Mittelständlern zukunftsfeste und innovative Geschäftsmodelle für die digitale Welt zu entwickeln. Viele Teilnehmer zeigten im nächsten Vortrag erstaunte Gesichter, als Sigurt Jaiser einen Einblick in den Mitarbeiterumgang bei der Sipgate GmbH gab: Kollegen stellen neue Kollegen ein, zwei Leute arbeiten an einem PC. Stechuhr statt Überstunden; Boni und Beförderung? Fehlanzeige. Trotzdem vervielfachte der Düsseldorfer Internet-Telefonanbieter seine Produktivität (s. Handelsblatt; „Das etwas andere Unternehmen“).


Bei der anschließenden Podiumsdiskussion mit allen Referenten wurden zwar verschiedene Sichtweisen auf die Digitalisierung herausgearbeitet, aber die klare Botschaft ist, das Heft des Handels selbst in die Hand zu nehmen und die Unternehmenszukunft zu gestalten. Nach viel Input, Diskussionen und Anregungen rief die weitläufige Aussicht der Dachterrasse zum gemütlichen Network-Lunch.


Logo.jpg

Zum #openspace Newsletter anmelden: